EUKITEA Präventionstheatherstück

 

Am Donnerstag den 09.01.2020 spielte das Theaterensemble Eukitea aus der Nähe Augsburgs mit ihrem gewaltpräventiven Stück „Eigentlich wollte ich fliegen“ bei uns im Jugendpavillon. Gebannt lauschten alle 5.Klässler der Öhringer Schulen in zwei aufeinanderfolgenden Vorstellungen dem kurzweiligen und nachdrücklichen Schauspiel.

Das Stück erzählt mit einfachsten Mitteln, aber dafür umso intensiver eine Geschichte von Gewalt, die so oder in ähnlicher Weise (leider) alltäglich ist.

Man lernt Robert kennen, der seinen Mitschüler auf dem Schulweg erpresst und regelmäßig Geld einfordert. Aber auch einen Robert, der sich zuhause einsam und alleine fühlt.

Daneben Thomas, der bei seiner Mutter kein Gehör für seine Sorgen findet und schlussendlich den Mut aufbringt sich eigenverantwortlich auf die Suche nach einer Lösung zu machen.

Die Rollen werden von nur zwei Schauspielern verkörpert, die nebenher noch in die Rollen der Mutter, eines Lehrers, der sich über das Verhalten seines Schülers ärgert und eines Exterminators, der als Lösungsstrategie nur Gewalt und Vernichtung kennt, schlüpfen.

Immer wieder beziehen die Schauspieler Giorgio und Michael die Schülerinnen und Schüler mit ein, erfragen direkt eigene Erfahrungen und vor allem individuelle Lösungsideen für die verschiedenen Szenen. So wird deutlich, wie unterschiedlich Menschen Situationen angehen und lösen und dass es nicht um Gut und Böse, um einer gegen den anderen geht, sondern um ein Aufeinander zugehen und den Mut zur Versöhnung.

Die Schüler erarbeiteten anschließend in kleinen Workshopgruppen für sich Lösungen im Umgang mit Gewalt, sei es im Freundeskreis oder in der Klasse.

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